Muntazar brennt dafür, Diversitätsgeschichten im Osten sichtbar und besprechbar zu machen. Er schafft Räume, in denen über Ressentiments, Zugehörigkeit und gelingendes Zusammenleben offen gesprochen werden kann.
Als Protagonist des Films „Don’t Stop Motion“ nutzt er seine eigene Geschichte auf inspirierende Weise – nicht als Selbstzweck, sondern als Türöffner. Gemeinsam mit den Regisseuren und dem Projektteam entwickelte er das Filmprojekt weiter zu einem Bildungsformat, das Dialog ermöglicht und Perspektiven verschiebt.
Heute bringt er diese Arbeit in Schulen, Institutionen und öffentliche Räume – von Workshops bis ins Fernsehen. Der mehrfach ausgezeichnete Film dient dabei als Ausgangspunkt für rassismus- und diversitätssensible Bildungsarbeit. Parallel engagiert er sich politisch als Beisitzer im Ausländerbeirat und als Jurymitglied bei Jugendstil, wo er Mikroförderungen für junge Migrant:innen in Ostdeutschland mitentscheidet. Muntazar verbindet persönliche Haltung mit struktureller Wirkung – und arbeitet daran, dass Vielfalt nicht erklärt, sondern gelebt wird.